in diesem Jahr - Schreber-Brunsbuettel

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Aktuelles

Schrebergärtner feiern in den Wonnemonat
(Text: Rosi Schneider-Clausert)

Auch dieses Jahr wieder schlugen lodernde Flammen im Schrebergartengelände in den Brunsbütteler Abendhimmel. Zahlreiche Schrebergärtner hatten sich am Vereinshaus eingefunden um gemeinsam in den Mai hinein zu feiern. Bei Bratwurst und  Fassbier war die Stimmung bei diesem Maikult wieder lustig und ausgelassen.

Das Maifeuer (auch Hexenfeuer, Hexenbrennen, Walpurgisnacht oder Tanz in den Mai genannt) wird in weiten Teilen Deutschlands gefeiert. Dazu wird am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man die „bösen Geister“ vertreiben will.



Summ, summ, summ,
Bienchen summ herum.
Oder
„Aus für die Bienen“?


Es gibt keine einheitliche Todesursache, aber weltweit sterben die Bienenvölker. So glauben Experten, dass der Niedergang der Tiere nicht mehr aufzuhalten ist.

Mehrere Tausend Bienenarten existieren weltweit. Erhebungen deuten darauf hin, dass die Bienen weltweit in besorgniserregender Zahl sterben. Es gibt jedoch keine einheitliche Todesursache, je nach Region hat der Rückgang der Bienenvölker andere Gründe. Die Bienen werden von einem ganzen Bündel an Malaisen geplagt, wie Vergiftungen durch Pestizide, Infektionen, Parasitenbefall, Futtermangel sowie genetische Veränderungen durch die Zucht.

Die wichtigste Bedrohung aber ist aber nach wie vor die Varroa-Milbe. Der Parasit mit dem bezeichnenden wissenschaftlichen Namen „Varroa destruktor“ (zerstörerische Milbe) wurde aus Asien eingeschleppt und breitet sich seither in der ganzen Welt aus. Mit ihren Mundwerkzeugen durchbohrt die Milbe die Körperdecke der Bienen und saugt ihre Hämolymphe, das Bienenblut. Vorwiegend tut sie sich an der Brut in den Bienenstöcken gütlich.

Von dem Bienensterben sind nicht nur die Imker betroffen. Auch für die Landwirtschaft insgesamt wäre das Verschwinden der Bienen ein herber Schlag, denn Honig- und Wildbienen bestäuben rund 75 Prozent  unserer Nahrungsmittelpflanzen. Ein Großteil des Obstes wird von Zuchtbienen bestäubt und etwa 90 Gemüsearten, aber auch Viehfutter wie beispielsweise Klee.

Als Garten- und Naturliebhaber können Gartenbesitzer neben dem Kauf geeigneter Pflanzen auch etwas für die Nützlinge tun wie das Schaffen von vielfältigen Strukturen  (Totholzhaufen, Teich, Insektenhotel o.Ä.). Aber auch durch heimische Stauden und einer Wildblumenwiese oder einem Beet kann man den Bienen helfen. Im Winter schneidet der Bienenschützer keine Pflanzenstängel herunter und lässt das Laub liegen. Es versteht sich von selbst, dass verantwortungsvolle Hobbygärtner ohne Gift im Garten auskommen. Zudem sollte der Hobbygärtner beachten, dass der Aktionsradius der Wildbienen meist nur rund 70 bis 300 Meter beträgt und daher die Nistmöglichkeiten der Wildbienen in direkter Nachbarschaft liegen müssen.

Wer keinen Garten zur Verfügung hat, kann bienenfreundliche Pflanzen auch im Topf  blühen lassen und auf dem Balkon einrichten, wie beispielsweise eine kleine Pflanzenoase mit Lavendel, Ehrenpreis, Thymian, Salbei, Majoran o.Ä.. Diese verbreiten einen schönen Duft und Sie tun zeitgleich etwas Gutes für die Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

Wir machen mit!
Helfen auch Sie bei der Bienenrettung!

Text: Rosi Schneider-Clausert
Bild: von Google


Brunsbütteler Schrebergärtner erreichen Platz 2 bei Anlagenbewertung

Wie in den Jahren zuvor, wurden auch im vergangenen Jahr wieder Gartenbegehungen durchgeführt. Beim Wettbewerb der Gruppe A im Kreisverband Dithmarschen, wurden die Kleingartenanlagen sowie die Brunsbütteler Schrebergartenanlage begutachtet und bewertet.

Bei der Jahreshauptversammlung des Kreises wurden die Gärten durch den Kreisverbandvorsitzenden Hans Eigner (Lunden) mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet.

Platz 1 belegte der Kleingartenverein Lohe-Rickelshof. Platz 2 ging an den Schrebergärtner-Verein Brunsbüttel, vor dem Kleingärtnerverein Oase Burg.

Foto (v.l.n.r.): Peter Töllner (Lohe-Rickelshof), Silke Strate (Burg), Wilfried Mohrdieck (Brunsbüttel), Vorsitzender Hans Eigner (Lunden).

Der diesjährige Anlagenwettbewerb der Gruppe B, soll am Samstag, den 8. Juli, mit folgenden Vereinen stattfinden:
Heide Grünenthal 1 und 2 und Alte Weddingstedter Landstraße, sowie Marne, Meldorf, Lunden und Wesselburen.
Die Sieger dieser Gruppe werden im Jahre 2018 ausgezeichnet

Text: Rosi schneider-Clausert
Fotos: Boe Thießen
(... untere Bilder anklicken)

 
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